Lexikon der arabischen & levantinischen Küche
Ideen für das Fastenbrechen: Was zum Iftar auf den Tisch kommt
Ein klassisches Fastenbrechen in arabischen Familien folgt einem klaren Ablauf: zuerst Datteln und Wasser oder ein Glas Jallab, danach eine warme Suppe mit Salat und kleinen Vorspeisen, anschließend ein Hauptgericht. So wird der Tisch abwechslungsreich, ohne dass jeden Abend fünf verschiedene Töpfe auf dem Herd stehen müssen.
Der Auftakt: Datteln, Suppe und Mezze
Sobald die Sonne untergeht, bricht man das Fasten mit Datteln wie Medjool, Sukkari oder Khalas sowie Wasser, Ayran oder traditionellen Getränken wie Qamar al-Din und Tamarinde. Danach folgt fast immer eine Suppe: rote Linsensuppe mit Kreuzkümmel und Zitrone, rauchige Freekeh-Suppe oder Harira mit Linsen und Kichererbsen. Dazu passen Fattoush mit geröstetem Fladenbrot und Sumach, Tabbouleh, Hummus, Mutabbal oder gefüllte Teigtaschen und Kibbeh.
Hauptgerichte für den Alltag und für Gäste
Unter der Woche reicht neben Suppe und Salat ein einzelnes Hauptgericht. Beliebt sind Maqluba mit Reis und Auberginen, Mulukhiya mit Huhn und Reis, Bamya in Tomatensauce, Shish Barak in warmem Joghurt oder Daoud Basha mit Granatapfelsirup. Wenn am Wochenende Familie oder Freunde zum Iftar kommen, stehen oft große Platten in der Tischmitte: Kabsa mit gewürztem Basmatireis, Mansaf mit Jameed, Musakhan mit viel Sumach oder ein Topf gefüllter Weinblätter.





